Istanbul, die pulsierende 14 Millionen Einwohner Metropole, hat viele Facetten. Das Stadtbild ist gepägt von Gegensätzen: da ist die westlich geprägte Einkaufsmeile auf der İstiklal, die täglich von hunderttausenden Menschen durchquert wird. Nur einen Steinwurf ist das kurdisch geprägte Viertel Tarlabasi entfernt. Während auf der İstiklal kaum ein Unterschied zu westlichen Städten bemerkbar ist, nimmt in Tarlabasi die Zahl verschleierter Frauen merklich zu. Tipp: Jeden Sonntag gibt es dort einen Basar, bei dem man sehr günstig Obst und Gemüse kaufen kann.
Mit einem Dolmus-Boot über den Bosporus
Über den Bosporus kommt man auf die asiatische Seite der Stadt. Mit einem Dolmus kann man z.B. von Üsküdar direkt auf den Çamlıca hochfahren. Der Çamlıca ist der höchste Berg in der Umgebung und man hat von dort einen grandiosen Blick über Istanbul. Bei klarem Wetter sieht man im Norden sogar bis zum Schwarzen Meer. Im Westen erblickt man die Hochhäuser des Handel- und Bankenviertels Levent. Im Süden liegen die Prinzeninseln, die ein bliebtes Erholungsziel für die Bevölkerung sind.
Möwen begleiten die Fähren über den Bosporus
Das Schwarze Meer erreicht man von Besiktas in ca. 45h min. Ich war immer sehr gerne am Strand von Kylios. Obwohl Kylios noch zu Istanbul gehört, wirkt es eher wie ein kleines Dorf. Der schöne Sandstrand lädt zum spazieren ein und da es nur sehr flach in das Schwarze Meer geht sind auch viele Familien und Kinder dort anzutreffen. Ein Strandbesuch am bewachten Strandabschnitt kostet ca. 5TL.
Tipps: Wer nur am Strand spazieren möchte oder sich außerhalb des bewachten Strandabschnitts niederlassen möchte, der braucht nicht an der Kasse zu zahlen.
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Ich war schön öfter in Istanbul und auch auf der asiatischen Seite gibt es ein paar schöne Strände am Schwarzen Meer…allerdings ist man dorthin wesentlich länger unterwegs (ca. 2h mit dem Bus)…